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Haustiere – wie ein harmonisches Zusammenleben gelingt!

Aus Katzenhaltersicht:

Wenn Kinder nach Haustieren fragen, wissen wir alle, wie es in der Regel läuft, kurze Zeit später ist der Hund, die Katze oder das Meerschweinchen da. Oft ist der Familienzuwachs eine echte Bereicherung. Kinder können dadurch sogar spielerisch lernen, wie man Verantwortung übernimmt. Doch manchmal läuft es nicht so gut und das Tier muss wieder gehen, zum Leidwesen der Kinder und des Tieres. Aus eigener Erfahrung möchten wir hier einige Tipps geben, wie die Anschaffung des Tieres ein Erfolg wird.

 

Tiere sind toll, machen aber auch Dreck und Arbeit – sind Sie bereit?

Haustiere sind süß, machen aber auch Arbeit. Man kann diesen Effekt positiv nutzen, indem man die Kinder an das Thema Verantwortung heranführt. Zum Beispiel müssen Futterschüsseln regelmäßig gesäubert werden. Dies kann in den Tagesablauf leicht eingebaut werden. Bei Katzen kommt hinzu, dass sie im Haus ein Katzenklo benötigen. Die tägliche Reinigung ist Pflicht, nicht nur für das Wohlbefinden der Katze, sondern auch um Gerüche zu verhindern. Der Arbeitsumfang ist nicht hoch, kann also locker gemeistert werden. Wenn die Familie damit klarkommt, ist der erste Schritt in Richtung Harmonie geschafft.

 

Gibt es Allergien in der Familie?

Tierhaarallergien sind ein klarer Negativindikator.  Doch woher weis man, ob man allergisch auf Tierhaare reagiert, wenn man noch kein Tier zu Hause hatte? In der Regel fällt einem schon früh auf, ob eine entsprechende Neigung vorliegt. Streichelt man die Katze des Nachbarn oder den Hund vom Bekannten, merkt man recht schnell das jucken in den Augen oder die laufende Nase. Wer auf Nummer sicher gehen will macht vor Anschaffung des Tieres einen Allergietest beim Arzt.

 

Wie erkenne ich gesunde Tiere ohne mentale Auffälligkeiten?

Tiere sind längst Ware, ob Hundewelpen oder Katzenkinder. Die Angebote sind groß und sagen wir mal „europaweit“ verfügbar.
Die Konsequenzen daraus sind folgende: Tiere werden in kleinen, engen Käfigen gehalten, haben kaum Kontakt zu anderen Tieren oder Menschen, sind also nicht sozialisiert. Die Welpen sehen auf den ersten Blick physisch zwar gesund aus, bringen jedoch viele mentale Probleme mit sich. Das ist der häufigste Grund, warum solche Tiere dann wieder die Familie verlassen müssen.
Kaufen beim offiziellen Züchter? Kann man schon tun, heißt aber nichts, auch da gibt es wie überall schwarze Schafe. Aber man kann eins tun: Man kann zum Anbieter der Tiere hinfahren und sich das Umfeld anschauen. Besteht guter Kontakt zwischen dem Anbieter und den Tieren? Ist die Wohnung / Haus sauber? Kennt der Anbieter die Muttertiere, die unbedingt im Haushalt sein sollten, beim Namen? Gibt es genug Platz für die Tiere?

 

Welche Katzenrasse soll es sein? 5 Rassen im Überblick

Wenn das Haustier eine Katze sein soll, hat man meist schon einige Rassen im Focus.  Wer sich vorher über die Eigenheiten einer Rasse informiert, spart sich nachher unerwartete Überraschungen.

Hauskatze auf dem KühlschrankHauskatze: Die Hauskatze ist ein sehr robustes Tier, welches sich gern auf Pirsch begibt. Der Freiheitsdrang ist hoch. Doch kann sie sich auch an eine Wohnung gewöhnen, wenn die menschliche Umgebung und das Futter passen. Hauskatzen sind in der Regel gut drauf und verstehen sich auch mit kleinen Kindern.

 

 

 

Bengal Kater ElvisBengal: Ein Bengal ist ein weit entfernter Verwandter einer exotischeren Wildkatze. Bengale sind etwas größer als normale Hauskatzen und haben ein wildes Aussehen. Bengale sind fordernd und dominant, das heißt nicht, dass sie zu Rüpeleien aufgelegt sind. Es bedeutet vielmehr, dass diese Katzen sich lautstark bemerkbar machen können, auch in der Nacht. Der Spiel- und Erkundungstrieb ist recht ausgeprägt und somit ist Action angesagt…eben auch Nachts, wenn man Pech hat.  Der Bengal ist eine tolle Katze, nur aus unserer Erfahrung nichts für Familien, die ihr erstes Haustier anschaffen wollen.

 

 

Katze scottish fold draußenScottish Fold: Die Schottische Faltohrkatze- ein nicht ganz so häufiger Vertreter der Katzen. Ein tolles Haustier, auch für Familien, die sich zum ersten Mal eine Katze anschaffen. Diese Katzenrasse verliert kaum Fell und ist pflegeleicht. Diese eher kleinen Katzen bewegen sich geschmeidig durch die Wohnung, fast so wie ein Panter. Die abgeknickten Ohren entstehen durch ein besonderes Gen und lassen das Tier verwegen aussehen. Durch die bernsteinfarbenen Augen kommt ein dunkles Fell doppelt zur Geltung. Die Scottisch Fold ist menschenbezogen, verschmust und lebt sich recht schnell ein. Gut geeignet für Haushalte mit kleinen Kindern.

 

 

Siamkatze: Die Siamkatze ist eine sehr schöne und auffällige Katze, die sich auch hervorragend für Anfänger eignet. Sie verfügt über ein sehr dickes, aber kurzes Fell in Creme Nuancen, die schwarz in die Extremitäten auslaufen. Die blauen Augen stehen zu dieser Fellzeichnung in starkem Kontrast. Auch die Siamkatze verliert wenig Haare, was gut für Polster und Kleidung ist. Sie ist sehr verspielt und menschenbezogen und eignet sich für Haushalte mit kleinen Kindern.

 

 

 

Ragdoll Katze aus eigener ZuchtRagdoll: Die Ragdoll ist eine Langhaarkatze. Im Gegensatz zum Perser benötigt sie jedoch keine zusätzliche Fellpflege von Menschenhand. Die Ragdoll ist der Stalker unter den Katzen. Sie ist ständig da, legt sich bei PC Arbeiten auf die Tastatur und streicht wo man geht und steht durch die Beine. Man muss schon manchmal aufpassen nicht zu stolpern.  Sie ist eine sehr zutrauliche, menschenbezogene Katze und eignet sich sowohl für Familien mit Kindern als auch für Haushalte ohne Kinder. Ragdolls sind besonders gutmütig und haben selbst uns im Verhalten positiv überrascht. Wer diese Katzenrasse als Haustier anschafft macht keinen Fehler.