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Maine Coon – Die XXL Katze

Maine Coon – Wildnis für das Wohnzimmer

Nicht nur die Größe der Katzenrasse ist beeindruckend, auch das soziale Verhalten. Aufgrund der großen Bindungsfähigkeit zu ihren Menschen und der Vorliebe für das Apportieren von Gegenständen wird die Maine Coon auch als  „Hundkatze“ beschrieben.

Familie, Kinder und andere Haustiere

Eine Maine Coon ist eine absolute Familienkatze und fügt sich wunder bar in vorhandene Familienstrukturen ein. Gern auch wenn Kinder da sind. Eher kollegial verhält sie sich zu anderen Haustieren, gern auch zu Hunden. Sie fordert Beschäftigung ein, fängt Spielchen an und wenn man nicht gleich darauf eingeht gibt es auch ein Sammelsurium an fordernden Katzenlauten dazu. Besonders als Spielpartner könnten sich ein Snow Bengal oder eine Russisch Blau eignen. Und wer noch nach einem Namen für seine Katze sucht wird in unserer Rubrik "Katzennamen" fündig

Maine Coon und Ragdoll Katzen

Die Beziehung zwischen der Maine Coon und der Ragdoll kann als sehr harmonisch beschrieben werden. Die Ragdoll und die Maine Coon haben vergleichbare Charakterzüge, die im Detail angenehm unterschiedlich ausgeprägt sind. Dadurch ergänzen sie sich und bereichern den Familienalltag auf besondere Weise.

Pflege

Die Maine Conn ist eine sehr aktive Katze, Freigang oder ein Außengehege plus große Wohnung wären super. Aber auch in einer großen Wohnung mit vielen Klettermöglichkeiten und Aktivbereichen fühlt sie sich wohl. Durch das Gewicht und die Größe der Katze sind stabile Kratzbäume und Liegeflächen notwendig. Bei Wohnungskatzen kann es vermehrt vorkommen, dass sie versuchen durch die Wohnungstür nach draußen zu gelangen. Diesen neugierigen Exemplaren kann man mit einer Tür oder Katzensperre beikommen. Sie verhindert das „flüchten“ aus der Wohnungstür, wenn die Wohnung betreten oder verlassen wird.

Pflege Part II

Im Gegensatz zur Ragdoll sollte die Fellpflege aufgrund der längeren Haare der Maine Coon etwas unterstützt werden. Gerade in der Zeit des Fellwechsels kann es nie schaden, wenn man täglich mit einer Fellbürste unterstützend eingreift. Außerhalb der Saison sollte es reichen, einmal wöchentlich das Fell zu bürsten. Dadurch wird langfristig die Bildung von Verfilzungen verhindert, die sonst nur mit einer Schere entfernt werden können. Einfaches kämmen ohne viel Kraft aufzuwenden reicht meist schon.

Am besten fängt man so zeitig wie möglich mit der Prozedur an, denn wenn sich ein Maine Coon Kitten daran gewöhnt hat, wird die Katze, wenn Sie älter und größer ist nicht dagegen wehren. Zum Kämmen nimmt man sie am besten auf den Schoß und fängt mit dem Rücken an. Die Bürste sollte am Anfang nicht zu fest aufgedrückt werden. Leichtes Kämmen sollte dann zu einem Wohlfühleffekt führen. Man merkt das recht schnell, wenn die Katze das genießt. Wenn es mit dem Rücken funktioniert hat funktioniert es dann mit dem Bauch meist auch ohne Probleme.

Das Aussehen

Das Gesicht der Maine Coon besticht durch die Augen die entweder grün, kupferfarben oder golden glänzen. Bei Katzen mit weißem Fell sind verschiedenfarbige oder auch blaue Augen möglich. Die Fellfarben können Schwarz, Blau, Creme, Rot, Schildpatt und Blau-Schildpatt. Weitere Farbvarianten sind möglich.

Besonders bei schwarzen Main Coons kommt das glänzende Fell zur Geltung und dadurch natürlich auch die brillanten Augenfarben.

Die Ohren stehen aufrecht, die runden Augen sind leicht schräg gestellt. Aufgrund ihrer Größe verfügt sie Katze über einen langen Rücken und weist eine ausgeprägte Muskulatur auf. Der Schwanz ist lang mit tollem Deckhaar.
Der Kopf sollte mittelgroß, aber länger als breit sein, die Schnauze kann je nach Herkunft kantig sein.Die Nasenlinie sollte konkav sein und die Stirn gebogen.Hohe Wangenknochen runden das Bild ab. Die Pfoten sollten rund und büschelig behaart sein.

Main Coons mit toller Färbung

Maine Coon Katzen können unterschiedliche Fellfarben aufweisen

...wie ein kleiner Löwe

Main coon katze zuechter

Die Geschichte der Maine Coon

Wie so oft waren es wieder britische Seefahrer, die für die Entstehung der Katzenrasse sorgten. Zu den Vorfahren der Maine Coon gehörten wahrscheinlich britische Katzen und skandinavische bzw. russische Langhaarkatzen. Die Kreuzung ergab dann die Richtung der heutigen Maine Coon. Maine stammte von der Hafenstadt in den USA, wo britische Siedler an Land gingen. Der Namensteil Coon soll für Waschbär stehen. Wir persönlich erkennen kaum Ähnlichkeiten zu einem Waschbären, aber was soll´s, das gehört zur Geschichte dazu.

Die erste Katzenausstellung mit einer Maine Coon fand 1861 statt. Sie erregte sofort große Aufmerksamkeit unter den Besuchern. Jedoch verschwand das Interesse ab 1900 wieder, sodass die Katzenrasse in Vergessenheit geriet. Doch hier rettete sie ihr extremes Jagtgeschick. Als exzellenter Mäuse und Rattenjäger wurde sie auf dem Land sehr geschätzt und somit blieb die Rasse erhalten bis sie im Laufe der 50iger Jahre wiederentdeckt wurde. Heute gehört die Maine Coon zu den beliebtesten Katzenrassen überhaupt

Kauft man beim Züchter oder Hobbyzüchter?

Wer eine „Liebhaber Katze“ sucht, kann sowohl beim Züchter als auch beim Hobbyzüchter erfolgreich das richtige Tier finden. Viel wichtiger ist der Eindruck vor Ort. Leben die Muttertiere mit im Haushalt und gehören sie sozusagen zur Familie? Sind die Kitten, also der Nachwuchs, aufgeschlossen und nicht scheu? Sind die Tiere sauber und gepflegt? Sind insbesondere die Augen klar und ohne Tränenfluss und ohne Verkrustungen? Wenn sie dann noch mit den Menschen (den Züchtern) an sich klar kommen, sollte einem Kauf nichts mehr im Wege stehen

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